Es braucht einen Löwen, um einen Wolf zum Schnurren zu bringen.
Dylans üppige goldene Mähne beeindruckt Maeve nicht. Genauso wenig wie sein umwerfendes Lächeln. Irgendwie gelingt es der Wölfin, seinem koketten Charme zu widerstehen. Was bleibt einem Löwen anderes übrig, als darüber zu schmollen, dass die einzige Frau, die er will, ihm keine Beachtung schenkt?
Vielleicht ist es an der Zeit, die schweren Geschütze aufzufahren – und damit meint er nicht seine Bizeps oder seine andere große Waffe. (Zwinker, zwinker.)
Jemand lauert auf die Schwächsten des Rudels, und Dylan weiß, dass Maeve eine Gelegenheit zur Jagd nicht ausschlagen kann.
Maeve will sich nicht zu dem hübschen Löwen hingezogen fühlen, den sie Goldilocks nennt, doch als sie schließlich zusammengewürfelt werden, kocht die schwelende Spannung zwischen ihnen über. Die Leidenschaft zwischen ihnen ist explosiv, aber sie weiß, dass sie nicht von Dauer sein wird. Schließlich weiß jeder, dass sich Katzen und Hunde nicht vertragen.
Anscheinend hätte das jemand dem Schicksal sagen sollen.





